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Du kannst überall aufblühen

❤️Berufliche Erfüllung❤️

Egal in welcher Umgebung du dich gerade befindest, du kannst überall aufblühen.🌻

Und Wie?☺️

🔸Indem du dich daran erinnerst, was dir von tiefsten Herzen aus Freude bereitet!
Freude ist der Weg, sie gibt dir die KRAFT und die Motivation durchzuhalten und dein persönliches Ziel zu erreichen.

🔸Indem du keine Gedankenenergie an folgende Frage verschwendest: Was werden die anderen von mir denken?
Egal was du machst, jeder hat seine Vorstellung von richtig und falsch. Also mach einfach „DEIN RICHTIG“ das ist niemals falsch!😉

Alles Liebe,
Corinna

Familienzuwachs und Geschwisterkinder

Auch wenn die Freude, über das neue Familienmitglied groß ist, kann Familienzuwachs für ältere Geschwisterkinder oftmals eine emotionale Herausforderung darstellen.

Es können plötzlich Verhaltensweisen auftreten, wie schimpfen, laut werden, schlagen, auch mal „frech“ sein. Sie möchten sich einfach bemerkbar machen.

Hinter dieser Kommunikationsform können häufig Ängste stecken.

Zum Beispiel die Angst, nicht mehr so geliebt zu werden oder für Mami und Papi nicht mehr so wichtig zu sein.

Hier ein paar Gedanken, was Geschwisterkindern in dieser Übergangszeit helfen kann:

-klare Kommunikation und Erklärung der aktuellen Situation. Gerne auch laut aussprechen, dass man das Geschwisterkind liebt, es wichtig ist..
-Rituale, die Sicherheit geben, (zb gute Nacht Geschichten) Wenn gewisse Abläufe gleich bleiben, erlangt das Kind Sicherheit und weiß „ich kann mich auf eine gewisse Struktur verlassen“
-Zeitfenster einplanen, in der sich die volle Aufmerksamkeit auf das Geschwisterkind und seine Bedürfnisse konzentriert. Damit das Kind spürt, dass es trotz Veränderungen nicht an Wichtigkeit verliert.

Alles Liebe,
Corinna

Wieder schwanger nach einer Fehlgeburt

Falls du dich gerade in dieser sensiblen Lebensphase befindest, möchte ich dir vorweg etwas Wichtiges sagen. Keine Schwangerschaft ist gleich wie die andere. Auch wenn du diese Erfahrung in der letzten Schwangerschaft gemacht hast, heißt das nicht, dass du sie in dieser Schwangerschaft wieder machen wirst. Ich habe für dich ein paar Methoden zusammengefasst, was du für dich und deinem Baby jetzt tun könntest.

🔸Finde jeden Tag einen Moment Zeit für dich und deinem Wunder. Verbinde dich mit deinem Baby und schicke ihm stärkende Gedanken und Worte. Es wird dich und deine Liebe spüren.. ❤️ Das wird dich beruhigen.

🔸Höre auf deinen Körper und gönne dir ausreichend Ruhephasen.. Alles andere kann warten.

🔸Teile deine Ängste und Sorgen mit einer vertrauten Person, die dir von ganzem Herzen guttut.

🔸Gezielte Atemübungen können ein wunderbares Werkzeug sein, um Ängste loszulassen.

Falls du dir eine vertiefte, mentale Unterstützung in dieser Übergangszeit wünschst, kontaktiere mich bitte in einer persönlichen Nachricht.

Ich wünsche dir und deinem Baby alles Liebe. ❤️

Corinna

Lass dein Kind einfach schreien, dann wird sie/er es schon lernen..

Wenn ich solche Empfehlungen höre, tut es mir in den Ohren weh!

Machen wir ein kleines Gedankenspiel:

Du bist traurig oder wütend. Du schreist verzweifelt nach Hilfe. Der Mensch den du liebst, ignoriert dich. Oder lässt dich alleine.

Wie würdest du dich fühlen? Wenn man Kinder häufig einfach schreien lässt, können 2 Verhaltensweisen auftreten.

1)Sie werden noch lauter, weil sie gesehen und gehört werden wollen. (Das ist interessanterweise die gesündere Variante.)

2)Sie ziehen sich in sich zurück und speichern für sich ab, wenn ich leide, ist keiner für mich da. Es hat keinen Sinn, meine wahren Gefühle zu zeigen. Ich werde im Stich gelassen.. Sie werden sozusagen „Brav“..

Ich stelle mir hier die Frage, was man sich für sein Kind(er) wünscht?

Möchte man „brave, angepasste“ oder echte, gefühlstarke Kinder?

Ich persönlich möchte in den Arm genommen und ermutigt werden, wenn ich traurig oder verzweifelt bin.

Was würdest du dir wünschen ?

Alles Liebe, Corinna

GOOD TO KNOW

Gedankenimpulse für Eltern, und die, die es noch werden wollen.

Heute spreche ich mit der Sexualpädagogin und Jugendarbeiterin Ylenia  Scottini über das Thema Sexualität im Kinder und Jugendalter. 

Alle Links zum Kurzinterview findest du hier:

https://www.young-direct.it/de/sexualitaet/nuetzliches/

https://www.aufklaerungsstunde.de/

https://schule.loveline.de/

Viel Spaß beim Reinhören,

Corinna

Mentaltraining für die ganze Familie

Ich möchte zukünftig neue Wege gehen und Familien mit einem neuartigem Konzept aus Mentaltraining in Kombination mit Pädagogik stärken, Verbindungen festigen und jedem Einzelnen bei der individuellen Verwirklichung unterstützen. Warum? Weil für mich jeder systemrelevant ist. Egal ob Kleinkinder oder Senioren, jeder Einzelne ist wichtig und zählt. Die Familie ist das Herzstück der Gesellschaft. Wenn die Familien gestärkt werden, tragen wir zur mentalen Gesundheit aller bei.

Alles Liebe, Corinna

Wie du dir bei Angst selbst helfen kannst

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Guten Morgen,
wie geht es dir heute?
Begleiten dich derzeit vielleicht Ängste?
Wenn ja, habe ich einige Ideen für dich wie du dir selbst helfen kannst.

Allen voran musst du wissen, dass eine Angst immer ein negativer Gedanke an die Zukunft ist. Das bedeutet, immer wenn du Angst hast, komm bitte wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Wie gelingt dir das am besten? Über deinen Körper!

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis für dich: Dein Körper arbeitet immer für dich, nie gegen dich. Du musst wissen, dass, wann immer du Angst in deinem Körper verspürst, dass es nur ein Zeichen ist, dass gerade etwas in deinem Geist nicht im idealen Einklang ist. Es ist nur ein momentaner Zustand, du bekommst das hin.

Hier einige Hilfestellungen für dich:

  • Atme… , atme tief ein und aus. Du kannst dabei auch im Raum auf und ab gehen. Spür immer wieder in deinen Körper hinein. Er wird dir dabei helfen zur Ruhe zu kommen. Wie fühlen sich zb deine Füße an, wie fühlt sich dein Nacken an? Bleib ganz bei dir, wenn du abgleitest mit deinen Gedanken, kein Problem, komm einfach wieder zurück ins Hier und Jetzt.
  • Bei Ängsten kannst du deinen Körper auch ganz leicht abklopfen – Arme, Beine, Kopf, Brustbereich. Geh die Körperstellen durch, in denen du Spannungen spürst und atme auch hier immer gleichzeitig ruhig weiter.
  • Mach die Selbstachtsamkeit zu deiner obersten Priorität und stell dir dabei die richtige Frage: Was kann ich jetzt tun, damit ich mich besser fühle?
    Dein Verstand wird sofort nach Antworten für dich suchen.

Hier noch einmal kurz zusammengefasst:
Arbeite mit deinem Körper, konzentriere dich auf eine bewusste Atmung und komm immer wieder zurück ins Hier und Jetzt.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich jederzeit gerne unverbindlich kontaktieren. Ich bin für dich da.

Auch das wird vorübergehen.
Alles Liebe,
Corinna

Wirst du gemobbt? In der Schule oder am Arbeitsplatz? Dann lass den Kopf nicht hängen!

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🌺Bau dir ein Netzwerk auf, das dich unterstützt!
🌺Rede darüber, mit Leuten die dir helfen können.
🌺Mach es öffentlich! Schäme dich nicht für die Bosheit der anderen, es sind ihre Probleme, die sie an dir auslassen, nicht deine!
🌺Glaube an dich und vertraue dir, auch das wird vorüber gehen!

🌼Und für all jene, die aktuell beobachten, dass Menschen, sei es in der Schule oder am Arbeitsplatz niveaulos behandelt werden, schaut nicht weg!
Denn so unterstützt ihr die Ungerechtigkeit und das Leiden des Betroffenen!
Setzt euch ein und macht euch stark, denn vielleicht seid auch ihr irgendwann dankbar, dass Menschen in eurem Umfeld oder dem eurer Kinder NICHT weg geschaut haben, sondern da waren.

Alles Gute,
Corinna

Die Gesellschaft sind Wir

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Neulich hat mir jemand gesagt, die Gesellschaft sieht Kinder und alte Menschen als Störfaktor, weil sie nichts leisten.
Dieser Satz traf mich und ich musste noch lange über ihn nachdenken.
Ich persönlich empfinde es nämlich so, dass wir genau von den Kindern und den alten Menschen am meisten lernen!
Von den Kleinsten die Begeisterungsfähigkeit, das kindliche Glücklichsein, die pure Unbeschwertheit, die Ehrlichkeit und den Ausdruck ihrer wahren Gefühle.
Von den alten Menschen das Loslassen, das Vergeben, das Umgehen mit Verlusten und all ihre Lebensweisheiten, welche ein großer Erfahrungsschatz für uns alle sein können.
Aber: WIR sind die Gesellschaft. Wir entscheiden selbst, was stört und was nicht.
Wir können alle dazu beitragen, dass diejenigen, von denen wir so viel lernen können, wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Damit sie nicht als Störfaktor, sondern als Bereicherung betrachtet werden.

Meine Mama starb als ich noch klein war

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Lauras Mama hatte Magenkrebs. Er wurde sehr spät entdeckt. Von der Diagnose bis zum Todestag blieb der dreiköpfigen Familie nur ein einziges, gemeinsames Lebensjahr.
Laura erzählt ihre Mama war eine sehr starke Frau, sie jammerte nie. Sie trug ihre Krankheit mit Würde und Stolz. Doch nach 2 Ops und 2 Chemos verlor sie den Kampf gegen den Krebs endgültig.

„Es war nicht leicht zu verstehen, dass Mama nicht mehr wiederkommt, dass ihre Seele nun gegangen ist. Von einem Moment auf den anderen war alles anders, es blieb keine Zeit zum Verarbeiten, die Welt drehte sich einfach weiter. Ich hätte einfach mehr Zeit gebraucht alles zu verstehen…
Ich habe sehr viel geweint, und meine Wut herausgeschrien, das hat mir anfangs geholfen. Für schwierige Situationen gibt es kein Lehrbuch, das dir sagt, was du tun sollst, aber es gibt Menschen die einen helfen können. Heute weiß ich, ich würde mir gleich Hilfe holen.“

Der Vater hatte nach einer Weile wieder eine neue Freundin, es hielt nicht. Eine weitere Frau folgte. „Keine war wie Mama.“ Während sie mir ihre Geschichte erzählt, holt sie immer wieder tief Luft und schaut zu Boden. Die schwierigen Momente laut Revue passieren zu lassen, ist nicht immer einfach.

Laura hatte die Schnauze voll

Nach Mamas Tod fühlte sie sich im Stich gelassen. In der Schule war sie eine Außenseiterin und wurde gemobbt. Irgendwann kam der Wendepunkt. Laura hatte die Schnauze voll. Sie begann sich zu verändern.  Sie wurde „hart“ und begann Drogen zu nehmen, sich in dunklen Lokalen aufzuhalten und aggressive Musik zu hören. Doch der Schmerz war immer noch da.

Die Entscheidung, die alles veränderte

Mit nur 16 Jahren beschloss Laura für ein Jahr alleine nach Kanada zu gehen. Am anderen Ende der Welt hatte sie endlich die notwendige Zeit alles zu verarbeiten, zu realisieren und zu verstehen.  Sie setzte alle Drogen ab, ging viel spazieren, machte verschiedene Sportarten wie Rugby, Schwimmen oder Joggen. Sie achtete auf ihre Ernährung, meditierte und war ehrenamtlich in einem Altersheim und einem Second Hand Store tätig. Laura sah sich in dieser Zeit die Schicksale anderer Menschen an, und lernte sich so selbst besser kennen. Sie erholte sich vollkommen.

Als sie zurück kam beendete sie die Oberschule, und ging nach Wien Lehramt studieren.
Viele ihrer Drogenfreund/innen von damals haben es nicht geschafft die Sucht hinter sich zu lassen.

Heute nutzt sie all ihre Erfahrung, ihre Kreativität und ihr Wissen und hilft anderen Menschen. Sie arbeitet in der Drogenprävention, ist in der Theaterpädagogik tätig und findet für jeden ein gutes Wort. Sie hört auf ihr Bauchgefühl und überzeugt mit ihrer Authentizität. Aus ihr ist eine strahlende, junge Frau geworden.
Sie hat durch ihren Verlust gelernt, auf sich zu hören. Lösungen zu suchen und nicht aufzugeben. Laura hat viele neue Projekte im Kopf und sprüht vor Lebensenergie.

Ich stelle ihr die Frage, was sie den Leser/innen mit auf dem Weg geben möchte, die selbst ein Elternteil verloren haben, oder Drogenprobleme haben. Sie muss nicht lange überlegen und antwortet:

  • Bitte nehmt euch nach einem Verlust Zeit zur Ruhe zu kommen und zu realisieren. Zeit ist so unglaublich wichtig, um Akzeptieren und Loslassen zu können.
  • Holt euch Hilfe, wenn ihre eine braucht. Es gibt Menschen, die euch weiterhelfen können. Ihr seid nicht allein.
  • Drogen helfen nie, sie machen alles nur noch schlimmer!
  • Theater spielen kann eine gute Aufarbeitungsmethode sein. Man kann in verschiedene Rollen schlüpfen, sich zum Ausdruck bringen und auf spielerische Art vieles aufarbeiten.
  • Kreativität, egal in welcher Form ist sehr hilfreich, um negativen Gefühlen Raum zu lassen. Ich persönlich finde malen, tanzen, singen und Musik machen sehr wirksam.
  • Macht Sport, egal welchen. Hauptsache es macht Spaß!
  • Reist und öffnet euren Horizont, das relativiert sehr vieles.
  • Anderen helfen, hilft einen auch immer selbst.

Ich möchte mich bei Laura bedanken, dass sie mir ihre Geschichte erzählt hat und ich sie mit euch teilen darf.

Wenn wir auch nur einen Menschen Mut machen können, haben wir unser Ziel erreicht!

Alles Liebe,
Laura & Corinna